Liebhaber einer Rasse heißt nicht gleich Züchter!!
Kompetente Züchter sind Menschen, die für diese Rasse leben, und versuchen diese
Tiere nicht krank, sondern „gesund“ zu züchten.
Es sind Menschen, die sich an strenge Richtlinien halten, sich einem der 4
größten Verbände angeschlossen haben und unter allen Kriterien gesunde,
wesensstarke, kräftige und arbeitsfreudige Tiere hervorbringen.
Hunde/Welpen die aus solchen Zuchten stammen, haben in der Regel eine lange,
gesunde Lebenserwartung.
Das heißt zusätzlich aber nicht, das „Nur“ der Züchter für die Gesundheit des
Tieres zu verantworten ist ,sondern auch der Zukünftige „Neu –Besitzer“.
Wenn Sie einen Welpen oder Hund jeglichen Alters erwerben, wird Ihnen ein
kompetenter Züchter immer sehr gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen –solange
der Hund lebt.
Erkundigen Sie sich zuvor genauestens über einige Zuchtstätten, holen Sie
sich wenn möglich genaueste Informationen bei einem der Verbände oder beim
Züchter selbst.
Erstellen Sie sich einen Fragenkatalog:
Lassen Sie sich diese Unterlagen zeigen (Zuchtstättenüberprüfungen, originale Ahnentafeln, Wurfabnahmeprotokolle, Untersuchungsberichte der Zuchthunde, Impfpässe)l
Achten sie auf voran aufgezeigte Merkmale, denn ein “Guter“
Züchter hat absolut nichts zu verbergen.
Finger weg von Massenzüchtern !!!!
Kaufen Sie nie von einem so genannten Massenzüchter oder Händler, denn er opfert keine Mühe und Zeit für seine Tiere und verlangt oftmals sehr hohe Preise für Tiere, deren Gesundheit nicht garantiert ist.
Sie Missbrauchen überwiegend ihre Zuchthündinnen, achten weder auf Gesundheit noch Wohl der Tiere, und verwenden diese als Wurf und Geldmaschinen (kurze Belegungszeiten ).
Sehen sie zusätzlich ab von so genannten Schwarzzuchten, die meist keine Papiere besitzen. Es gibt auch Fälle, in denen der "Schwarzzüchter" seine eigenen Papiere macht. Er gehört jedoch keinem Verband an.
Es gibt viele Schwarze Schafe, auch unter den Züchtern, unterzeichnen Sie nie einen Vertrag, wenn sie Ihn per Email oder per Fax zugesendet bekommen, gleich nach einem Telefonat oder Besuch .
Bedenken Sie: Alle Welpen sind süß und niedlich, aber vor allem kaufen sie nicht aus Mitleid, Hast oder Eile, nur weil man schnell einen Hund vorweisen möchte
Ahnentafel, Stammbaum, Pedigree ?
3 Namensbezeichnungen, aber alle bedeuten das gleiche.
Der Abstammungsnachweis für Rassehunde
Der Abstammungsnachweis enthält den möglichst lückenlosen und nicht verfälschten Nachweis über die Vorfahren eines Rassehundewelpen. In allen seriösen und anerkannten Rassehundezuchtvereinen werden Zuchtbücher geführt, in welche alle geborenen Welpen der Mitglieder samt Zwingernamen eingetragen werden. Damit sind nicht nur die Elterntiere registriert, sondern auch die Reinrassigkeit der Welpen belegt. Eine Ahnentafel ist der Auszug aus dem Geburtsregister, also nichts anderes als der Auszug aus dem Zuchtbuch eines anerkannten Rassehundezuchtvereines.
Damit ein Welpe überhaupt eine anerkannte Ahnentafel erhalten kann, muss der Züchter bestimmte Auflagen erfüllen und sämtliche ihm auferlegte Zuchtbestimmungen einhalten, die von dem Rassehundezuchtverein, in dem er Mitglied ist, vorgegeben werden.
Die Ahnentafel eines Hundes ist also eine Urkunde, ein Dokument mit Beglaubigung als Nachweis seiner Abstammung und der gleichzeitig als Eigentumsnachweis gilt.
Jede Ahnentafel, die von einem eingetragenem Rassehundezuchtverein ausgestellt wurde, ist juristisch gesehen echt. Egal ob diese von einem Rassehundeverein im IRV oder VDH ausgestellt wurde, oder einem anderen Verein, solange dieser einem der großen Dachverbände der Kynologie angehört und über ein ordentliches und nachvollziehbares Zuchtbuchamt verfügt. Durch große Streitigkeiten unter den Dachverbänden tendiert hierzu immer wieder einer den anderen zu diskreditieren und zu behaupten Ahnentafeln die nicht durch den VDH ausgestellt werden sind ungültig oder nichts wert.
Also lassen Sie sich nicht beirren, es ist eine Urkunde und der Nachweis der Abstammung des Tieres